Langer Atem der ASVer in Köln

Erstmals fand in Köln der Triathlon-Wettkampf „Cologne226“ statt, bei dem zwei verschiedene Streckenlängen angeboten wurden. Auf der Mitteldistanz waren 2,5km Schwimmen, 90km Radfahren und ein Halbmarathonlauf (21km) zu absolvieren, auf der Langdistanz musste die klassische Länge von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und ein ganzer Marathonlauf bewältigt werden.

Neben zahlreichen nationalen und internationalen Triathlongrössen waren auch 7 Starter vom ASV Duisburg dabei. Auf der Mitteldistanzstrecke bewies Petra Krallmann-Brüll, dass sie sportlich auf dem richtigen Weg zur Ironman-WM auf Hawaii im Oktober ist. Nach 40 Minuten Schwimmen im Fühlinger See folgte in ihrer Paradedisziplin ein Radsplit mit einem 38km/h-Schnitt, da konnten selbst einige Profis nicht mithalten. Nach dem anschließenden Halbmarathon landete sie mit einer Zeit von 4:51 Std. als eine der ersten Nichtprofis im Gesamtfeld auf dem 9. Platz und gewann die Wertung ihrer Klasse souverän.

Zufrieden mit seiner Leistung war Nikolas Pflipsen. Er spielte seine Stärke beim abschließenden Laufen aus, für das er 1:36 Std. brauchte und dadurch noch viele Plätze gutmachte. Die Endzeit von 4:54 Std. brachte ihn schließlich auf den 34. Platz der Klasse M30.

Auf der Langdistanz war Martina Gaspercic nach längerer Abwesenheit wieder unterwegs und zeigte, dass sie nichts verlernt hat. Auch sie hat ihre Stärken eindeutig beim Laufen, und konnte sich durch einen beherzten Marathonlauf in 3:49 Std. im Feld der Damen weit nach vorne laufen. Nach 11:45 Std. finishte sie auf einem ausgezeichneten 4. Platz bei den Damen der W40. Das Comeback des Jahres aber gelang ihrem Trainingspartner Michael Dittmer. Er war in früheren Jahren ein Spitzenläufer bis hin zur Marathondistanz und Mitglied des Masterteams der ASV-Triathleten. Nach jahrzehntelanger Triathlonpause blieben die Uhren für ihn nach 11:40 Std. stehen und brachten ihm immerhin den 9. Platz der Alterklasse M50.

Triathlon-Routinier Udo Schwidder, bekannt als Brems- und Zugläufer beim Duisburg- Marathon, war auch durch Verletzungen in der Vorbereitung nicht aufzuhalten und zeigte eine ausgeglichen gute Leistung über alle drei Disziplinen. Seine Endzeit von 11:57 Std. bedeutete am Ende sogar Bestzeit für ihn und wird ihm einen kräftigen Motivationsschub geben. Roland Oder brachte die Strecke routiniert wie immer nach 11:29 zu Ende (Platz 44 AK). Der 16. Platz seiner Klasse M50 stellte schließlich auch Michael Buntins zufrieden, wenngleich er als Vielstarter sein Leistungsmaximum mit einer Endzeit von 12:34 nicht ganz abrufen konnte.