04.02.2007 - Fünf ASVer beim Strongman Run in Münster

(Münster, 4. Februar 2007) „Durchkommen ist alles!“ war das Motto beim ersten Strongman Run auf dem Truppenübungsplatz in Münster. Über 1.600 Teilnehmer und 12.000 Zuschauer warteten gespannt auf den Start des stärksten Hindernislaufes aller Zeiten. Der Querfeldeinparcours mit insgesamt 22 Hindernissen und einer Strecke von 12 km standen den mutigen Athleten bevor. Zu den Startern zählten neben den ASV Läufern, Dirk David, Volker Rosser, Rene Römerscheidt, Roland Oder und Klaus Suhl auch der ehemalige 800 Meter Spitzenläufer Nico Motchebon und der spätere Sieger, Alexander Lubina, Deutscher Vizemeister 2006 im 10.000 m Lauf.

Strongmanrun

Erste Station für die Teilnehmer: Der Römerwall. Als kleinen Vorgeschmack darauf, was die Läufer erwarten sollte, ging es zunächst im Zick Zack-Kurs knöcheltief durch den Matsch. Beim Pilgerpfadmussten die Teilnehmer Hindernisse in Form von Holzstämmen, die ihnen permanent den Weg versperrten, bezwingen – schon hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Dann kam der Hügel der Wahrheit Teil 1: Seichter Anstieg und höllisch steiler Abstieg, den es offensichtlich nicht zu unterschätzen galt. Beim Hügel der Wahrheit Teil 2 sank die Quote der Aufrechtstehenden dann zusehends. Alle guten Dinge sind drei: Es folgte ein weiterer steiler Berg, die Nordwand, die einer Vielzahl der Teilnehmer den Rest gab.

Dabei kam das Schönste ja noch: Das große Krabbeln. Über eine Distanz von 20 Metern wurde unter einem Eisenverschlag durch den Matsch gekrochen. Der Reifentanz verlangte Schnelligkeit und Koordination und hielt den ein oder anderen mehrere Minuten inmitten der Reifenberge im Zaum. Wem jetzt noch nicht die Puste ausging, stand vor einer Zwickmühle. Hier schossen hängende Reifen von rechts nach links und zwangen zum geschickten Ausweichen. Einige Läufer wurden wortwörtlich umgehauen und landeten wieder mal im Dreck. Diejenigen, die schon immer mal wissen wollten wie sich liebreizende Nager so fühlen, hatten besonders viel Spaß in den Rattenlöchern: Kriechen durch Betonröhren stand hier auf dem Programm! Wem auch dieses Hindernis immer noch nichts anhaben konnte, nahm die nächste Hürde in Form von acht Meter hohen Strohballen, die Klagemauer, auch noch spielend.

Anschließend war Endspurt angesagt. Die Teilnehmer erfreuten sich an noch mehr Schlamm. Augen zu und durch hieß es am Loch Nass. Hier wurden dann auch die letzten standhaften Läufer durch den Dreck gezogen. Galt es doch einen kleinen Schlamm See zu durchqueren... Doch das war nur die erste Runde. Wer es bis hierhin geschafft hatte, durfte zur zweiten Runde antreten... Die fünf harten ASV Läufer, finishten im erweiterten Spitzenfeld und hatten im Ziel anschließend sichtlich Ihren Spaß. Fazit: . „Es war knallhart und ganz schön schmerzhaft, aber es hat auch richtig Spaß gemacht, mal wieder so richtig in der Matsche zu treten. So kann man Männer glücklich machen.

Auf dem Bild von links nach rechts: Dirk David, Klaus Suhl, Rene Römerscheidt

Die offiziellen Videos vom Lauf (es lohnt sich) kann man hier anschauen: www.fishermanfriend.de und hier www.maxfun.at.

Hier noch drei Bilder von Dirk David in Action:

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