ASV - Inlineskating-Abteilung

Bahnseit 2006 Mitglied im nationalen Verband DRIV
(deutscher Rollsport- und Inlineverband)

Verband DRIV

Landesverband RIV-NRW
RIV-NRW

Kontakt

Abteilungsleiter, Übungsleiter: Markus Faupel
Nachwuchs: Anja Kranz / Josef Rütten
Presse: Ingo Ropertz
Speedskater@asv-duisburg.de
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Trainingsangebote

Inlineskating als Sport

Der ASV versteht sich auch bei den Skatern als Heimat für alle ambitionierten Sportler der verschiedenen Leistungsbereiche - von Fortgeschrittenen bis zu LeistungssportlerInnen.

Reine Anfängerschulungen bieten wir nicht an. Hier gibt es aber in Duisburg und Umgebung durch Stadtsportbund und Landessportbund ausgezeichnete Kurse. Oft sind Grundkenntnisse aber auch durch Stürzen, Abschauen und Durchhalten entstanden. Wenn ihr dann feststellt dass sich das Rollen noch nicht wirklich gut anfühlt bzw. anschauen lässt und euch fragt "Und was jetzt?" - dann kommen wir ins Spiel.
Der ASV bietet euch Möglichkeiten Inlineskating als Sport zu betreiben. Dass heißt natürlich Training und Wettkampfvorbereitung (wenn ihr wollt), aber auch Ausfahrten mit geselligem Teil oder mehrtägige Veranstaltungen/Touren.

Aber wieso beim ASV skaten?

HallentrainingKurventraining in der Halle im Winter

Und was ist nun Speedskating?

Die Zeit als 5 Rollen am Schuh ein Markenzeichen für schnelles Skaten waren sind vorbei. Erstens gibt es mittlerweile viel "Müll" auch mit 5 Rollen auf dem Markt und zweitens sind 4 Rollen derzeit wieder angesagt.

Überhaupt ist die Frage "Ist das nun Sport?", wie beim Radfahren auch, weniger eine Sache des Materials als des Kopfes. Speedskater berauschen sich am tollen Gefühl von Bewegungsablauf und Geschwindigkeit und wollen meist einfach noch schneller werden.
Wenn Du den Schweiss im Nacken und das Brennen in den Oberschenkeln nicht mehr störend findest, Dich dicht am Vordermann ansaugst um ihm in der nächsten Kurve lustvoll das Nachsehen zu geben - dann bist Du SpeedskaterIn.

Ein wenig analytischer ausgedrückt ist Speedskating ein großes Stück Rennradsport mit der Technik des Eisschnellaufes. Während auf dem Eis (Ausnahme Shorttrack) durch den Zweierstart gegen die Uhr etwas Langeweile herrscht, geht es beim Massenstart der Inliner richtig zur Sache. Es gibt Windschatten, Drängeln, Anfassen, Gequatsche - falls man die Luft und Lust dazu hat, Mannschaftstaktik, Ausbruchsversuche und Sprint - genau wie wir es vom Rennrad kennen.

Und bei einer Einschätzung was für den Erfolg in Wettkämpfen wichtig ist - den 300m Sprint einmal ausgenommen - würde ich schätzen: 40% Kondition (viel Kraftausdauer Bein und Rumpf), 40% Technik (Skatingschritt, Kurventechnik bei Bahnrennen) und 20% Renntaktik.

Wettkampfdisziplinen


Zunächst einmal die offiziellen Strecken auf denen auch Meisterschaften ausgetragen werden.

Strasse:
Doppelmarathon (84 km), Marathon, Halbmarathon, 10 km, Teamzeitfahren (meist 10km)

Bahn:
300m Einzelsprint, 500m, 1000m (Frauen/Senioren), 1500m, 3000m, 5000m, 10.000m Punktefahren (je Runde erhalten nur der 1. und 2. Punkte), 3er-Staffel

Dazu gibt es noch einige Rennen und Distanzen die in z.T. populären Wettkämpfen, aber ohne Verbands-/Meisterschaftscharakter ablaufen:
24h-Rennen: Das bekannteste in LeMans auf der Autorennstrecke. Dort fahren jedes Jahr ca. 500 10er-Teams in einer 24-h-Staffel > Super Event
111: Ein bekanntes Langstreckenrennen in der Schweiz über 111 km mit ein paar knackigen Bergwertungen……

Inlineskating für Alle! (Altersklassen)

Inlineskating hat unter den leistungsorientierten und im Verband lizensierten Sportlern derzeit einen klaren Schwerpunkt in den Altersklassen 30 und 40. Da es sich um eine recht junge Sportart handelt bei der sich die gezielte Nachwuchsarbeit gerade erst etabliert, sind sehr viele Sportler Quereinsteiger aus anderen Disziplinen. Vor allem Wehwehchen am Bewegungsapparat sind oft der Grund für einen Ausflug oder sogar einem Wechsel zu den Skatern. Auch der Autor ist über Triathlon und MTB-Rennen auf intensives Drängen seiner Knie zum Speedskaten gekommen.
In unserem Verein sind erfolgreiche Wettkampfteilnehmer der Altersklassen (AK) 50 und 60 dabei - der älteste Teilnehmer am Wintertraining ist Jg. 1938.

Peter KleinerPeter Kleiner - Altersklasse 60 - bei der deutschen Meisterschaft Bahn in Berlin, hier noch für CST Köln startend, jetzt ASV Duisburg

Skaten ist eine Sportart welche rücksichtsvoll mit den Knochen umgeht und vor allem die oft vernachlässigte Rumpf- und Rückenmuskulatur fördert. Sie ist auch für hohe Altersklassen uneingeschränkt zu empfehlen. Die Teilnahme an Rückenschulen sollte damit zur Vergangenheit angehören.
Inlineskating für den Nachwuchs hat dagegen viel weniger Ausdauerkomponenten, dafür spielerische Elemente. Die Kids lernen das sichere Skaten auf Geschicklichkeitsparcours, spielen Skaterhockey oder machen Kurzstrecken auf der Bahn. Die Anforderung an Gleichgewicht und Koordination sowie Konzentration und Reaktion fordern den Nachwuchs in unserer von Bewegungsarmut gekennzeichneten Zeit. Es ist erstaunlich wie sich Inlineskate-Training auf die Körperspannung, Dynamik und Bewegungssicherheit des Alltags auswirkt. Und wenn die Kleinen die Technik früh lernen, geht ihnen diese so schnell in Fleisch und Blut über dass wir Oldies irgendwann nur noch ihre Hacken sehen.

Einzel- oder Teamsportart?

Inlineskating ist beides. Jeder muss individuell an seiner Technik feilen und seine koordinativen Fähigkeiten und die Kraftausdauer verbessern. Das Training, ob alleine, unter Traineraufsicht, oder in der Gruppe kann nur erfolgreich sein unter Berücksichtigung dieser individuellen Komponenten.

Im Wettkampf stellt sich die Situation allerdings durch die Masse der Teilnehmer anders dar. Für das Ergebnis und meist auch den Spaß ist das taktische Verhalten wichtig. Hier gibt es mit dem Rennrad verglichen fast identische Verhältnisse. Es gibt Teamkollegen die mit Windschatten oder beim Zufahren von "Löchern" helfen können. Oft bilden sich auch kurzfristige "Zweckgemeinschaften" z.B. im Marathon. Man gibt sich Windschatten, rotiert, lässt den anderen Einscheren, passt auf das die Gruppe dahinter auf Distanz bleibt - und klatscht sich im Ziel bei erfolgreichem Durchkommen zufrieden ab.

Häufig wird einzeln trainiert, und dann wundert man sich dass man beim Marathon Schwierigkeiten in der Gruppe bekommt. Dieses Pulkfahren, wie eng auch immer, sollte man im Training üben. Und wenn man es dann noch mit netten Vereinskollegen macht, kann man quatschen, über die Strecke des Tages, das Wochenende oder aber wo es leckeres Weizenbier in der Nähe gibt.


SchülerSchülerklassen bei Geschicklichkeitswettbewerben

Verbände

Ihr habt vielleicht schon an den Logos zu Beginn dieser Seite gesehen dass wir Mitglied im nationalen Verband DRIV sind. Dieser unterteilt sich in die Landesverbände. Der RIV-NRW sitzt übrigens in Duisburg.

Schaut ruhig auf die Webseiten der Verbände und ihr seht was so passiert, aber auch dass die Skater sehr professionell organisiert sind. Und das mit lauter Ehrenamtlichen. Es gibt einen Bundestrainer (der wird als einer der wenigen Verbandsleute bezahlt) und diverse Kader für Aktive, Junioren, Senioren.


Wozu sonst noch unsere Verbandsabgabe genutzt wird:

Rennserien

Trainingsstrecken / Rechtliche Situation

Das größte Handicap beim Skaten ist geeignete Strecken zu finden und die Abhängigkeit vom Wetter. Natürlich geht alles auch bei Regen und mit speziellen Regenrollen und guter Kleidung steht man das auch durch - hat im Wettkampf oft auch keine andere Wahl. Die Aussicht auf 1-2 Stunden Lager- und Schuhpflege lässt nur die ganz Harten oder Ambitionierten hier nicht aufgeben. Bei anhaltendem Regen wird unser Draussen-Training daher verschoben.

Die rechtliche Situation im Strassenverkehr ist äußerst heikel. Man muss natürlich immer um die besondere rechtliche Situation wissen. Ob Sportgerät oder Spielzeug ist ohne Belang. Wir sind schlicht Fussgänger und Skates gelten nicht als Fahrzeug. Damit ist immer der Fussweg zu benutzen, mit Rücksicht auf die Fußgänger und mit angepasster Geschwindigkeit. Auf Strassen dürfen wir nur wenn ein Gehweg fehlt. Und zwar innerorts rechts und außerorts auf der linken Seite!

Also mit der Praxis hat das weinig zu tun, aber man sollte diese rechtliche Lage immer im Hinterkopf haben wenn man im Strassenverkehr unterwegs ist. Dazu gibt es folgende Fälle:

Radweg:
Ist ja eigentlich tabu, wissen die Radler aber meist nicht. Also immer freundlich sein und ein wenig schmal machen.

Kombinierter Fuß-Radweg:

Rechtlich die beste Situation. Meist auch breiter fürs schnellere Fahren. Auch da immer Geschwindigkeit anpassen! Zumeist wird unser Speed und der Bremsweg von anderen unterschätzt. Also vorausschauend fahren und zeigen dass man den anderen sieht.

Feldweg/Wirtschaftsweg:

Meine Lieblingsstrecke für Speed und Tour. Oft dreckig vom Acker, aber das schult auch die Reaktion. Bei Fahrzeugen, Treckern o.ä. immer viel Platz machen, am besten am Rand anhalten wenn zu schmal, ist sonst einfach zu gefährlich.

Straße innerorts:
Das macht für Speedies ohnehin keinen Spass. Zum Cruisen in der Fussgängerzone o.k. Auch hier höllisch aufpassen auf den Verkehr. Glaubt nicht dass rechts vor links auch für euch gilt - wenn ihr von rechts kommt. Lasst es am besten, maximal ein kurzes Zubringerstück.

Strasse außerorts:
Achtung höchste Alarmstufe bei befahrenen Bundesstrassen! Sucht euch einfach eine andere Strecke wenn euch euer Leben lieb ist. Wenn es eine ganz ruhige Strasse auf dem Lande ist, fahrt maximal schnell und mittig auf der rechten Spur, habt immer ein Auge nach hinten (der letzte der Gruppe) und rollt ohne zu skaten rechts wenn ein Auto kommt. Ein begleitendes Fahrrad als Schlusslicht halte ich in dieser Situation für sehr hilfreich.

Wenn ein Standstreifen vorhanden ist diesen nutzen, aber trotzdem extrem aufpassen!
Als zwingendes Resultat dieser Situation kann nur der Sport in der Halle und auf der Bahn als Training deklariert werden.

AusfahrtAlle Fahrten im öffentlichen Verkehrsraum erfolgen individuell und auf eigenes Risiko der Sportler. Der ASV und seine Übungsleiter übernehmen keinerlei Haftung bei Verletzungen oder Sachschäden.


Ausfahrt am Niederrhein im April 2007

Ausrüstung

Bahn/Parkplatz: Skates möglichst ohne Bremse, Helm, Schützer, Brille bei Sonne, Getränk während/nach dem Training, etwas zu knabbern, Windbreaker, Wechselsachen für nachher, ein Klappstuhl ist praktisch

Ausfahrten: Skates mit oder ohne Bremse, Helm, Schützer, Brille, Getränk während/nach dem Training, etwas mehr zu knabbern, Windbreaker/Windjacke, ein paar Euro für den Notfall (Bier bzw. ÖPNV-Transport), Wechselsachen für nachher incl. Socken, 6-Kant-Schlüssel, ggf. Polster-Booties, ggf. Leukotape im Winter zusätzlich Überschuhe, Handschuhe, Helmmütze, warme Mütze, warme Kleidung

Halle: Skates ohne Bremse bzw. weisse Hallenbremse, Hallenrollen mit Grip (siehe dazu die Technikseite), Helm, Schützer, Getränk während/nach dem Training, etwas zu knabbern, saubere Hallenschuhe, Sweatshirt für Cool-Down-Phase, Wechselsachen für nachher, Duschzeugs, Handtuch, ein paar Euro für ein alkoholfreies Weizen in der Sportlerklause, CD mit skatebarer Lieblingsmusik

8 goldene (Speed)-Skaterregeln

Zur Geschichte

Jeder(?) kennt noch die klassischen Rollschuhe, heute auch Quads genannt. Diese sind ca. seit 1850 bekannt und es wurden von 1950 bis 1990 ernsthafte Wettkämpfe und Meisterschaften ausgetragen. Man fuhr z.T. mit Rollen aus Holz und war gar nicht langsam unterwegs.
Rollschuhe welche die Rollen in einer Längs-Linie angeordnet haben gibt es etwa genauso lange. Jedoch hatte man nie das Haftungsproblem der Rollen beim abkippen und schrägen Abdrücken in den Griff bekommen. Es gab schlicht nicht den geeigneten Kunststoff. Gummi war viel zu weich und Nylon viel zu rutschig.

Erst die Entwicklung der PU (Polyurethan) - Rollen zum Ende der 80er brachte den Durchbruch und in kurzer Zeit stellten die Skater auf Inline um.
Es gibt noch Parallelwelten beim Hockey (Skaterhockey - Rollhockey) und beim Rolltanz (Inline-Dance - Rolltanz). In beiden Disziplinen ist das Inlinern ganz nahe bei der Eistechnik und hat mehr Dynamik.

Bei der Rollschuhdisko haben die Quads allerdings Vorteile….die Promillegrenze liegt höher.

ASV Duisburg

Ihr könnt bei uns lange genug mitmachen um zu entscheiden ob Speedskaten eure Sportart wird oder nicht - auch ohne Vereinsmitglied zu werden. Über die Vorteile als ASV´ler bei Training, Kursen und Ausrüstung könnt ihr euch selbst ein Bild machen.

Es gibt eine befreundete Skatertruppe aus Duisburg die lässt es etwas ruhiger angehen, dann sehen wir euch auch gerne beim "Team Duisburg". Schaut ins WWW und bestellt Axel schöne Grüße…..

Genug gelesen!

Ruft an, schreibt eine Mail oder kommt zu einem unserer festen Trainingstermine vorbei